Wozu um alles in der Welt braucht eine Taschenlampen-App Zugriff auf meine Kamera und die Fotogallerie? Mal ehrlich: ertappen wir uns bei dieser Frage nicht regelmäßig, wenn wir uns  Apps aus den Stores von Google und Co. aufs Handy oder Smartphone herunterladen? Aber etwas dagegen tun, das machen wir dann letztendlich doch nicht. Ganz im Gegenteil, wir stimmen auf dem Touchdisplay stumm zu, wenn eine App solche weitreichenden Rechte verlangt. Denn viele Apps funktionieren ja auch gar nicht richtig, wenn man ihnen den Zugriff verweigert. Um die Apps zu nutzen, sich aber dennoch vor ungewollten Blicken zu schützen, scheint es nur eine zuverlässige Möglichkeit zu geben: Handy-Kamera zu!

 

Spionieren uns Apps aus?

Diese Frage lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten. Klar ist aber, dass unzählige Apps unsere Daten sammeln und speichern. Firmen, die hinter den Apps stecken, wissen meist direkt, wer wir sind, was wir mögen und auch, wo wir uns in der Stadt gerade befinden. Besonders brisant sind hierbei Apps, mit denen man mit der Front-Kamera Bilder schießen, sie irgendwo hochladen und verschicken kann. Es ist in vielen Fällen unklar, was mit unseren persönlichen Schnappschüssen im Nachhinein genau passiert – bis dann wirklich was damit passiert.

Schon 2015 hat die App „Adult Player“ von jedem Nutzer, der sich mit ihr schlüpfrige Videos angeschaut hat, mit der Frontkamera ein Foto gemacht hat. Im Anschluss bekamen sie eine E-Mail mit der Aufforderung 500 Dollar per PayPal zu überweisen, wenn sie nicht wollten, dass das eigene Bild mit dem Inhalt, was man sich  mit der App gerade angeschaut hat, an alle  Handykontakte versendet werden soll. Einen Link zum Golem-Artikel, der darüber berichtet hat, findest du unter diesem Link.  Fairerweise muss man dazu sagen, dass diese App nicht in den gängigen App Stores von Google, Windows und Apple zu finden war, sondern man sie sich manuell runterladen musste. Trotzdem warnen zahlreiche Sicherheitsexperten regelmäßig vor solchen Apps und dass man sich vorher genau anschauen soll, was man sich für eine App installiert und was die dann auf dem Gerät anstellt.

Der einzige, sinnvolle Schutz: Kamera zu!
Stop! Bevor du jetzt denkst: „Wenn ich meine Kamera zuklebe, dann kann ich Sie doch selber nicht mehr benutzen oder muss jedes Mal den Kleber wieder abreißen, wenn ich ein Selfie machen will“ – es gibt mit dem LOCK einen unkomplizierteren Weg. Der LOCK funktioniert wie ein Schieber, mit dem du selbst regeln kannst,  wann die Kamera auf und zu ist. Ganz gleich, welche App dich über deine Kamera vielleicht beobachten möchte, du bestimmt mit der stylischen Handyabdeckung selber wieder, ob sie das auch darf!

Den LOCK gibt es für Laptops, Smartphones und  Tablets. Schau ihn dir in unserem Shop doch einmal genauer an:

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